Zürcher RefLab gestartet

Im Auftrag der Zürcher Landeskirche betreibt ein Team seit Januar das RefLab: Blog-Beiträge, Videos und Podcasts werden in hoher Frequenz online gestellt. Sie sind auf den gängigen Portalen erreichbar.

Der Leiter des 15-köpfigen Teams, Stephan Jütte, schrieb zur Eröffnung, die Gruppe wolle wachsen: nicht nur durch Konsumenten der Beiträge,«sondern auch durch Menschen, die uns in ihre Themen verwickeln, von denen wir Neues lernen werden».

Jütte schrieb programmatisch, dazu gehöre ein bestimmtes Theologieverständnis und Gottesbild: «Wir bringen Gott oder das Evangelium nicht zu den Menschen. Wir denken, dass Gott schon lange bei den Menschen, im Alltag, in der Kultur und Kunst ist. Darum gibt es kein Drinnen und Draussen, keinen Kern inmitten von Nebensächlichkeiten und keine Wahrheit ausserhalb der Wirklichkeit, in der wir alle zusammen leben.»

Zu Beginn wurden 10 verschiedene Video- oder Audiopodcasts-Formate produziert. Podcasts in Standardsprache und solche in Mundart. Jütte: «Kein Format ist für die Ewigkeit. Alles darf sich entwickeln, alles darf zu Ende gehen. Neues kann ausprobiert werden.» Die Beiträge drehen sich um existenzielle Fragen oder nehmen Aktuelles aus Religion, Kultur, Gesellschaft und Ethik auf.

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