BAG erlaubt Gemeindegesang unter Bedingungen

«Gemeindegesang sollte bei Einhaltung der empfohlenen Abstandsregeln sowie sehr guter Luftzirkulation (Dauerlüftung oder auch im Freien) möglich sein.»

Dies hält das Bundesamt für Gesundheit in seinem  Rahmenschutzkonzept für Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte, das ab 6. Juni gilt, fest. Grundsätzlich dürfen «nur belüftbare Räume genutzt werden».

Die Schutzmassnahmen zielen darauf ab, «trotz Zusammentreffen vieler Menschen Neuerkrankungen auf einem niedrigen Niveau zu halten und besonders gefährdete Personen zu schützen».

Für das BAG bleibt der Abstand von 2 Metern zusammen mit den Hygieneregeln die wichtigste Massnahme. Bei grösserer Nähe sind Masken aufzusetzen oder Trennwände anzubringen.

Falls auch diese Massnahmen nicht sinnvoll angewendet werden können, haben die Kirchen die Kontaktdaten der Anwesenden zu erfassen. Und dies in einer Weise, die allfälliges Contact Tracing «erfolgreich» ermöglicht.

Das BAG schreibt: «Sobald die Situation, in der die grundsätzlich geltende Abstandsregel nicht gewährleistet werden kann, beendet ist, ist die Abstandsregel wenn immer möglich wieder vollumfänglich umzusetzen»

Der Veranstalter hat Mitwirkende und Teilnehmende vorab korrekt zu instruieren und die Unterschreitung des Abstands zu verantworten.

Zu den Risikogruppen schreibt das BAG: «Besonders gefährdete Personengruppen sollen nicht ausgeschlossen werden, sie sollen aber ermutigt werden, sich so gut wie möglich vor einer Ansteckung zu schützen und religiöse Angebote über anderen Kanäle in Anspruch zu nehmen.»

Quelle: BAG